Baustoffe – wichtige Fachbegriffe kurz erklärt

Die Welt der Fachbegriffe ist gerade im Bausektor sehr umfangreich.
Hier können Sie eine Fülle von Begriffe nachschlagen und ihre Bedeutung nachlesen.

Baustofflexikon

Alle | # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Es gibt 4 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben E beginnen.
E1-Qualität
Mit diesem Begriff werden Laminate, Paneele und Spanplatten bezeichnet, die in die Emissionsklasse E1 eingeordnet werden. Das bedeutet: bei diesem Material wird der für den Wohnbereich zulässige Grenzwert von 7 mg Formaldehyd in 100 mg unbearbeitetem Holz nicht überschritten (Formaldehyd-Emission nach EN 120/92).

Einfriedung
Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken.

Engobe
Eingebrannter Überzug, z. B. auf Dachziegeln aus eingefärbter Tonschlämme, die vor dem Brand durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht wird.

Estrich
Estrich ist der Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Er wird entweder naß (Zement-, Anhydridfliess-, Asphalt-, Kunstharzestrich) oder als Trockenestrich (Estrichplatten in Tafelform) auf die Rohdecke aufgebracht und ergibt eine glatte Oberfläche, auf die dann PVC, Teppichboden, Parkett, keramische Platten, Naturstein etc. verlegt werden. Schwimmender Estrich wird auf einer Unterlage aus Dämmplatten verlegt, die auch an den Wänden bis zur Estrichoberkante angebracht werden. So gibt es dann nirgendwo eine Verbindung von Estrich und Baukörper, der Estrich schwimmt vielmehr auf dem Dämmaterial. Das ergibt die beste → Trittschalldämmung. Im Kellerbereich wird der Estrich unter der Dämmung zusätzlich mit einer Abdichtungsfolie unterlegt, die mit Spezialkleber verschweißt wird.