Baustofflexikon

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  • Laminat

    Bodenbelag aus mehreren Schichten. Die Trägerplatte besteht aus einem druckfesten Holzwerkstoff: einer MDF- (mitteldichte Holzfaser), HDF- (hochverdichtete Holzfaser) oder Spanplatte. Die Oberfläche ist mit abriebfestem Melaminharz beschichtet und schützt das Darunterliegende, mit einer Holz- oder Steinreproduktion bedruckte Dekorpapier. Als Spannungsausgleich dient ein Gegenzug an der Unterseite. Meist nur etwa 8 mm hoch, sind Laminate ideal zum Modernisieren. Für den Wohnbereich gibt es sie mit unterschiedlichen Abriebfestigkeiten. Vielfach werden Laminate leimlos verlegt durch sogenannte Klick-Systeme.

  • Lasur

    Offenporiger Anstrich, bei dem der Untergrund durchscheint. Er erhält dem Holz die Atmungsfähigkeit und stellt eine Feuchtigkeitsregulierung sicher.

  • Lattung

    Parallele, gleichmäßige Anordnung von Holzlatten als Unterkonstruktion oder zur Befestigung von Dachziegeln, Verkleidungen, Profilbrettern, Fassadenplatten und dergleichen.

  • Leerrohr

    Flexibles oder starres Kunststoff- oder auch Metallrohr,  für die Verlegung unter Putz oder auch im Erdreich. Dient zur nachträglichen Aufnahme von Kabeln für Elektrik, Telefon, Kabel-TV, Wasser- und Abwasser oder Gasleitungen, usw.

  • Leibung (Laibung)

    Innere, seitliche Wandflächen einer Tür-/Fensteröffnung oder Nische.

  • Leichtmauermörtel (Wärmedämm-Mörtel)

    Mörtel aus Ton oder mineralischen Leichtzusätzen und Bindemitteln, der das Wärmedämmverhalten der Fugen dem eigentlichen Wandbaustoff annähert, um die Fugen als -->Wärmebrücken weitestgehend auszuschließen.

  • Lichtes Maß (Lichtmaß)

    Abmessung zwischen zwei Begrenzungen: eines Raumes oder einer Öffnung in Wand oder Decke.

  • Lochziegel

    Baustoff aus Ton mit spezieller Lochung. Gute Wärmedämmwerte, da die Wärme hauptsächlich im Material um die Löcher herum abfließt. Dadurch verlängert sich der Wärmeweg.